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Atembeschwerden

Geschätzte Lesezeit: 3 Minute

Wenn Ihre Katze/Ihr Hund Atembeschwerden hat (Dyspnoe) und/oder schnelle Atmung (Tachypnoe/Tachypnoe) Bei Ihnen wurde eine Erkrankung diagnostiziert, die sie gefährdet. Diese Erkrankungen können in manchen Fällen zu schwerer Atemnot führen, daher ist es wichtig, sich entwickelnde Probleme frühzeitig zu erkennen. Neben der Verabreichung aller Medikamente gemäß den Anweisungen Ihres Tierarztes können Sie sich aktiv an der Pflege Ihrer Katze oder Ihres Hundes beteiligen, indem Sie ihre Atmung täglich überwachen und dabei besonders auf ihre Frequenz und Anstrengung achten. Sie können auch versuchen, Stress oder Angst in der Nähe Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu minimieren, da diese Faktoren Atembeschwerden verschlimmern können. Die Schaffung geeigneter Bedingungen erleichtert Ihrer Katze oder Ihrem Hund das Atmen.

Wie messen Sie die Atemfrequenz Ihrer Katze/Ihres Hundes?

Um die Atemfrequenz Ihrer Katze/Ihres Hundes zu messen, sollten Sie sie/ihn am besten völlig ausruhen lassen. Beobachten Sie die Bewegung der Brustwand; der Brustkorb dehnt sich bei jedem Einatmen nach außen und zieht sich bei jedem Ausatmen wieder zusammen. Diese Bewegungen nach außen und innen sind Atemzyklus schafft.

1. Zählen Sie die Atemzyklen 15 Sekunden lang.

2. Multiplizieren Sie diese Zahl mit 4, um die Atemfrequenz pro Minute zu ermitteln.

Die normale Atemfrequenz in Ruhe beträgt bei Hunden und Katzen weniger als 30 Atemzüge pro Minute. Eine tägliche oder wöchentliche Überwachung der Atemfrequenz Ihrer Katze kann hilfreich sein, um Veränderungen zu erkennen.


Auf welche weiteren wichtigen Symptome sollten Sie achten?

• Erhöhte Atemarbeit (Gefühl von Atembeschwerden)

• Flache und schnelle Atmung

• Mundatmung (ungewöhnlich)

• Geräuschvolles Atmen (Geräusch beim Atmen)

• Unwohlsein in der Liegeposition oder Atembeschwerden im Liegen

• Nächtliche Unruhe (Schlafstörungen oder ständige Lagewechsel)

• Verringertes Aktivitätsniveau oder verringerte Ausdauer bei normaler körperlicher Betätigung

• Schwäche oder Ohnmacht/Zusammenbruch (Synkope/Kollaps)

• Blaue Farbe im Zahnfleisch (es ist genauer, das Zahnfleisch zu beobachten, nicht die Zunge)

Diese Symptome können auf ernsthafte Atemprobleme hinweisen. Wenn Sie welche bemerken, ist es wichtig, sofort Ihren Tierarzt aufzusuchen.


Wann sollten Sie Ihren Tierarzt anrufen oder Hilfe suchen?

Wenden Sie sich sofort an Ihren Tierarzt oder suchen Sie Nothilfe auf, wenn:

• Atemfrequenz konstant über 30 pro Minute im Ruhezustand

• Schwieriges, unangenehmes oder mühsames Atmen

• Unfähigkeit, bequem zu liegen (Unfähigkeit, eine geeignete Position zu finden)

• Ohnmacht oder Kollaps

• Sie bemerken eine blaue, graue oder violette Farbe (Zyanose) im Zahnfleisch

• Alle anderen Symptome, die Ihnen Sorgen bereiten

Solche Situationen können ein Anzeichen für ein ernstes Gesundheitsproblem sein, das sofortiger Aufmerksamkeit bedarf.


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